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Das Gesundheits-Qigong „Ba Duan Jin“ bietet durch die körperliche, atemtherapeutische und psychische Wirkung eine sehr gute Möglichkeit, den Anforderungen des Alltags zu begegnen. Die Übungen repräsentieren die lange Kultur der Gesundheitspflege in China und sind wegen ihrer besonderen Wirkung und der eleganten, feinen Bewegungen bis heute eine der beliebtesten QiGong Übungen.

 



Das Gesundheits-Qigong „Liu Zi Jue“ beinhaltet Übungen, die unsere Atmung regulieren und den Geist harmonisieren. Spezielle Bewegungsabläufe und Atemtechniken, um verbrauchte, angestaute Energie auszuscheiden, sich frisches Qi anzueignen und den Geist zu zentrieren, ist dabei die zugrunde liegende Idee.



Der Ursprung dieser Form liegt im 7. Jahrhundert n. Chr. Die Übungen sind Phänomenen der Natur nachempfunden, wie die Übung „Die Wolken teilen und den Mond halten“. Die sehr beliebten Übungen eignen sich zur Stärkung unsere Psyche und der Gesundheit. Sie stabilisieren bei Beschwerden im psychosomatischen Bereich und stärken das Herz- Kreislaufsystem, die Verdauung und Atmung.



Schon in den Anfängen der chinesischen Kultur wurden Tiere nachgeahmt, um besondere Energien anzureichern und Krankheiten abzuwenden. Die Möglichkeiten unserer natürlichen Bewegungen sind vielfältig, sie schließen die Impulsivität des Tigers, das Behagliche des Rehs, das Gefestigtsein des Bären, die Flinkheit und Lebendigkeit des Affen und die Eleganz und Leichtigkeit des Kranichs mit ein. So können wir uns Stärkung aus den Kraftpotentialen der Tiere holen. Die Übungen der fünf Tiere helfen uns dabei durch diese unterschiedlichen Ausdrucksformen in Bewegung, Gestik und Gemütszustand wieder zur ursprünglichen Beweglichkeit zurückzukehren und freier zu werden. 



Diese Übungsform ist über 5000 Jahre alt und eine der ältesten QiGong Formen die existieren. Die einzelnen Übungen der Schlange dienen der Durchlässigkeit der Wirbelsäule und bringen unsere Gedanken sehr schnell zur Ruhe. Die Übungen der Schildkröte helfen das Ursprungs-Qi anzuhaben und wie eine Fontaine im ganzen Körper zu verteilen.



Das „Yin Jin Jing“-QiGong dient dem Öffnen der Muskeln und Sehnen. Durch das Öffnen der Gewebeschichten werden die Energieleitbahnen des Körpers durchlässiger, der Energiefluss verbessert sich und der ganze Organismus und auch der Geist werden gestärkt und ausgeglichen. „Yi Jin Jing“ beinhaltet das Wesentliche der zwölf traditionellen Yi Jin Jing-QiGong Formen. Die Übungen wurden weiterentwickelt, vereinfacht und standardisiert in Bezug auf die Theorien und Methoden der modernen Gesundheitswissenschaft, um ein fließendes und zusammenhängendes System zu formen. Dadurch wurde die Wirkung zur Stärkung der Gesundheit wesentlich verbessert.



Tanze mit deinen Qi

DAWU

Großer Tanz 

DAWU "Da" kann man als „groß" oder "großartig" bezeichnen, "Wu" ist eine Form des Urtanzes, die Bewegung nutzt, um Körper und Geist zu stärken und in Einklang zu bringen. 

Durch die Kombination von Bewegung, Atemübungen und Sammlung wird erreicht, dass die Gelenke geschmeidiger werden, die Muskulatur besser durchblutet wird und sich die Energie-, Blut- und Wasserzirkulation im Körper verbessert. Neue Energie wird angesammelt und die Konstitution gestärkt. Man lernt das Gleichgewicht zwischen Himmel, Erde und Mensch wieder herzustellen und aus den Kräften von Himmel (Yang) und der Erde (Yin) zu leben.



Abschalten und Entspannen

SHIER DUAN JIN

Zwölf edle Übungen

„Schwerpunkt auf Strecken und Massage“ Das bedeutet, dass man während der Übung mit Rücksicht auf die Atmung und die mentale Konzentration den Körper komplett strecken sollte. Durch Bewegungen mit der Wirbelsäule als Drehpunkt wie Dehnen, Beugen und Drehen werden Knochen, Muskeln und Bänder über den gesamten Körper gestärkt, die Gelneke geschmeidig und die Sehnen weicher gemacht.

QiGong hebt mit allem Nachdruck die positiven Auswirkungen der Körperbewegungen auf das Leben hervor, ganz im Sinne des Mottos: „Fließendes Wasser fault nicht, Türangeln rosten nicht“.



Fließendes Wasser fault nicht!

DAOYIN YANGSHENG QIGONG

Daoyin in 12 Übungen

Diese Form basiert auf der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihrer Lehre über die Meridiane in den Zang- und Fu-Organgn, über Qi und Blut im Körper und der Lehre von Yin und Yang und den 5 Elementen.

Daoyin ist eine uralte Technik zur körperlichen Kräftigung, die Atemübungen mit dem Training der Gliedmaßen verbindet.

 

Jede Übung verläuft ausnahmslos harmonisch und symetrisch: Abwechseln zwischen linkas und rechts, obenund unten, vorn und hinten. Diese symmetrischen harmonischen Übungen verkörpern die im Buch der Wandlungen beschriebenen Grundsätze: Nebeneinander von Yin und Yang und ihre ständige Veränderung.



Die Gesundheits-Qigong Form Taiji Stab fördert nicht nur die Koordination von Bewegung und Atmung, darüber hinaus dient sie der Dehnung der Muskulatur und Meridiane, der Stärkung der Knochen, sowie der spezifischen Stimulation von Akupunkturpunkten und inneren Organen. Durch die gezielte Kombination von Bewegung, Atmung und Geistesführung schafft die Übung des Taiji Stabes innere Harmonie.

Mit Bewegungsrichtungen, die speziell Yin oder Yang zugeordnet sind, werden die Yin und Yang Kräfte in unserem Körper und auch Geist in besonderer Weise ausgeglichen.



Yin und Yang Kräfte

MA WANG DUI DAOYIN SHU

König Ma

Die Übungen werden dem Dao Yin QiGong zugeordnet und sind QiGong Übungen, die durch Dehnung den Fluss der Qi Energie in uns fördern und Beschwerden vorbeugen und lindern. Durch spezielle Übungen werden das Immunsystem gestärkt, die Atmung verbessert und Beschwerden, wie z.B. des Rückens und der Schultern verbessert. 

Im Besonderen werden Bewegungen von Tieren nachgeahmt um Meridiane anzusprechen, wie z.B. beim "Tanz des Kranichs", bei "Blicken wie eine Eule", beim "Waschen des Gefieders" oder beim "Schwalbenflug" und um das Gefühl der Tiere zu erfahren.



Im Jahr 1956 entwickelte die National Physical Kultur und Sport Kommission der Volksrepublik China, unter der Führung des Taijiquan Ausschussvorsitzende, Professor Li Tian Ji, standardisierte und vereinfachte Versionen von vielen T'ai Chi Chuan (Taijiquan) Formen. Professor Li Tian Ji (1914-1996) leitete die Entwicklung des 24 Taijiquan Form und der 32 Schwert Taijiquan Form, sowie viele andere standardisierte Taijiquan Formen. Er wird von vielen als "Vater des modernen Taijiquan“ bezeichnet.



Schattenboxen

CHEN FORM 56

 

Das Taijiquan im Chen-Stil wurde von Chen Wangting Anfang der Qing-Dynastie (1644-1911) geschaffen.

Diese Übungsfolgen sind geformt durch verschiedene Geschwindigkeiten, Intensitäten, körperlichen Techniken, Kräfteeinsatz und Schwierigkeitsgraden.

Dabei kommt bei allen Bewegungen die Kraft aus dem Rücken und der Taille und strömt bis zu den Spitzen der vier Gliedmaßen. Die Bewegungen werden kreis- und spiralförmig ausgeführt - Wickeln, Winden, Spinnen und Drehen, do daß „bei jeder Bewegung alle Körperteile in Bewegung sind.

Härte und Weichheit verbinden, wobei die Härte der Weichheit innewohnt. Die Bewegungen sollen mit dem Atem und der Richtung der Kräfte verbunden werden.Schnelligkeit und Langsamkeit in gleicher Weise betonen.



Kraft und Geschicklichkeit

Schwert 32 Form

 

Das Schwert ist die berühmteste Waffe im Taiji und begeistert insbesondere durch die Schönheit und  Anmutigkeit der Bewegungsformen. Das Training mit einer alten Waffe dient heute als Methode der Selbsterfahrung und als Mittel zur Entwicklung von Kraft und Geschicklichkeit.

Die Schwertform entwickelt mit ihren fließenden, feinen, einschneidenden, stechenden und eleganten Bewegungen das Wasser-Element, das „alte Yin“.Eine Waffe zu halten und ihrer Eigenart entsprechend zu führen, kräftigt allmählich die Muskulatur in den Händen, den Armen und dem Rumpf, entwickelt ein bewegliches Handgelenk und eine bewegliche Taille. Das Schwert wird weniger als Waffe betrachtet, sondern vielmehr als eine Möglichkeit Bewusstsein und Energie in einem Gegenstand zu konzentrieren und weiterzuleiten.


Taiji-Schwert
Taiji-Schwert

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